15 ziemlich gleiche Wandkapellen (Kurt Grunow / Harry Walter)

Wandinstallation aus 15 identischen Modelleisenbahnkapellen mit elektrischem Klingelton und Innenbeleuchtung. Das Original dieser in den 1950er Jahren als Modellbahnzubehör von der Firma Faller hergestellten Miniaturkapellen steht noch heute im Engadiner Fextal und hat dem Philosophen Friedrich Nietzsche seinerzeit als Umkehrpunkt seiner ausgedehnten Spaziergänge rund um Sils Maria gedient. Sie bildet das Gegenstück zum martialischen Zarathustrafelsen – ein pyramidaler Block am Ufer des Silvaplaner Sees – an dem Nietzsche nach eigener Aussage die ‘Idee der ewigen Wiederkunft des Gleichen’ gekommen sein soll.

Die Wandinstallation wurde realisiert anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Galerie Oberwelt e.V.. Die Wandkonsolen bestehen aus Reststücken des Unterbaus der Modellbahn von Wolfgang Frey.

Beim Anfertigen von Videoaufnahmen von der Arbeit wurde versehentlich der slow motion-Button gedrückt. Dies hatte zur Folge, dass sich der Klingelton der Kapellen in den authentisch wirkenden Klang von Kirchenglocken verwandelte. 

 

"Stuttgart 1978 / 15 ziemlich gleiche Wandkapellen" Wandinstallation, Oberwelt e.V. 2018. "Die ewige Wiederkunft des Gleichen ist das Grundthema jeder Modelleisenbahn'".

 

 

"Stuttgart 1978 / 15 ziemlich gleiche Wandkapellen" Oberwelt e.V. 21.09. - 06.10.2018. Wandinstallation in Begleitung zu einem Vortrag von Harry Walter unter dem Titel "Drei erfolgreich gescheiterte Lebenswerke" anlässlich des Oberwelt-Jubiläumsjahres 2018.

 

 

"Stuttgart 1978 / 15 ziemlich gleiche Wandkapellen" Der Wahlspruch in den Wandecken basiert auf einem Zitat nach Thomas Kapielski.